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Opernproduktion im Kompaktformat:


Mozarts „Cosi fan tutte“ angepasst an Corona-Zeiten.
Die komprimierte Fassung (Dauer 140 Min.) ist keine bloße Reduktion, sondern vielmehr eine künstlerische Auseinandersetzung mit Mozarts Werk unter geänderter aktueller Lebenssituation.
Im ‚Opernlabor‘ mit ausgewählten Szenen aus Mozarts Oper erklingt Musik von György Ligeti, John Cag, György Kurtag, James Campbell & Reginald Connelly und Ghostly Kisses.
 
Aufführungstermine:
1. August 2020 um 19:00 Uhr – Burg Lockenhaus / Burgenland
2. August 2020 um 11:00 Uhr – Burg Lockenhaus / Burgenland

 
Eine Co-Produktion der KünstlerInnenKollektive ĀRTHOUSE (Graz) & WUNDERHORN  (Berlin) mit Unterstützung der deutschen Kulturstiftung des Bundes und der Burg Lockenhaus, veranstaltet vom forum:lockenhaus.
 
Weitere Infos unter:
https://kulturfreak.de/forumlockenhaus-und-arthouseopera-praesentieren-opernlabor-cosi-20

 
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Schon wieder sind bald fünf Jahre vorbei.


Gefühlt haben wir gerade erst unser 30-jähriges Quartettjubiläum gefeiert.
2020 können wir auf eine 35-jährige gemeinsame Karriere in unveränderter Besetzung zurückblicken!
Nur sehr wenige Ensembles haben eine so lange Wegstecke gemeinsam zurückgelegt und so viel Prägendes miteinander erlebt: Als junges ostdeutsches Quartett waren wir zu Beginn „Exoten“ im Business, durften im Frühjahr 1989 auf Vermittlung des LaSalle Quartettes in Cincinnati (USA) studieren. Kurz nach der Rückkehr kam der Zusammenbruch der DDR. Unsere Karriere nahm Fahrt auf in der Wendezeit, die für uns nicht nur privat, sondern natürlich auch im Beruf Erleichterungen brachte. Nach 20 Jahren als „freelancer“ kamen dann Anfang der 2000er Jahre Lehraufträge und Professuren zur künstlerischen Arbeit hinzu. … ein langer, gemeinsamer Weg, der nicht nur beruflich, sondern auch privat eng miteinander verknüpft ist…

 
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Im Juli 2019 erschien Vol. 3 unserer Dvořák-Gesamteinspielung bei cpo



Auf der Doppel-CD sind die Quartette g-moll op. 12 und E-Dur op. 80 (CD 1) sowie das frühe 3. Quartett in D-Dur (CD 2) zu hören. Letztgenanntes sprengt mit einer Länge von 66 Minuten alle bis dahin geltenden Relationen und war bis weit ins 20. Jahrhundert das längste Kammermusikwerk.

 
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Zyklen zum Jubiläum

„Muß es sein? Es muß sein! Es muß sein!
(so Beethovens Motto zu seinem Quartett op. 135)
Mit Beethovens komplexen Streichquartetten, die mit ihrer formalen Ausweitung und Intensivierung der Tonsprache in sinfonische Bereiche vordringen, haben wir in unserer Karriere zahlreiche große Erfolge gefeiert.

„Ihrer gerühmten musikalischen Intelligenz ist eine emotionale Reife zugewachsen, die sie überzeugend und mitreißend durch drei Jahrzehnte Beethoven musizieren läßt … Es ist eigentlich müßig, über Technik, zu reden. Aber wenn es einem Ensemble gelingt, die Musik so an den Zuhörer zu bringen, daß dieser nicht mehr quälend zwischen Komposition und Interpretation unterscheiden muß, sondern einfach sagen kann: „Das ist es!“, dann stimmt einfach auch die Technik. (Leverkusener Anzeiger, 2.2.98)

op. 59,3
„Diese komplexen Aufgaben beherrschen die Musiker aufs Trefflichste.“ (Main-Post, 25.10.00)

„Beethoven-Offenbarungen mit dem Vogler-Quartett“ (Badische Zeitung, 10.10.01)

Große Fuge op. 133
„grandiose Wiedergabe voller Intensität und Höchstspannung“ (Donau-Kurier Ingolstadt, 12.5.06)

op. 18,1
„Wie die vier Streicher die Gedanken des jungen Komponisten im Spannungsfeld zwischen Bewahren von Tradition und Aufbruch ins eigene Universum in Musik verwandelten, das hatte einen Hauch von Ewigkeit. Wer das Stück bei anderer Gelegenheit wiederhört, wird die Eindrücke dann an den Erinnerungen an diese Aufführung messen.“ (Süddeutsche Zeitung, 03.2.20)

 

Zum Quartettjubiläum geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung:

 
Im Konzerthaus Berlin spielen wir in der Saison 2020/21 unseren eigenen Beethoven-Zyklus. Aufgrund der Corona-Pandemie wird sich die Durchführung bis in die Spielzeit 2021/22 verschieben.
Vom 11. bis 20. November 2020 sind wir im Holzhausenschlösschen in Frankfurt/ M. mit einem Beethoven-Zyklus zu Gast.

 
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Die 21. Ausgabe des SLIGO INTERNATIONAL CHAMBER MUSIC FESTIVAL sollte vom 1.-4. Mai 2020 stattfinden.
So war der Plan vor der Corona-Pandemie.


 

Das Festival wird vom 30. April – 3. Mai 2021 mit identischem Programm nachgeholt!

Alles begann im September 1999 für uns mit einem Pilotprojekt:

Gesucht wurde ein Streichquartett, das im Rahmen einer zunächst dreijährigen, aufgrund des großen Erfolgs später um zwei Jahre verlängerten, Residency in Sligo eng mit lokalen Musikgruppen, Schulen und Bildungseinrichtungen zusammen arbeiteten sollte, um den Nordwesten Irlands musikalisch und kulturell zu erschließen. Finanziert und organisiert wurde das Projekt gemeinsam vom Sligo County Council und von Music Network, der staatlichen Musikentwicklungsorganisation.

Gegründet wurden eine Konzertreihe, eine Musikschule, es gab regelmäßige Lectures und Besuche in Grundschulen (Primary Schools) und weiterführenden Schulen (Secondary Schools). Ein Kammermusik-Festival sollte internationale Aufmerksamkeit bringen.
Die Drumcliffe Church, auf deren Friedhof der irische Nationaldichter William Butler Yeats begraben liegt, ist Hauptveranstaltungsort des Festivals. Sie liegt einige Kilometer außerhalb Sligos zwischen irischer See und dem Tafelberg „Ben Bulben“.
Das Sligo International Chamber Music Festival hat seinen Platz unter den führenden Festivals in Irland etabliert, zu dem Kammermusikfans aus Irland, europäischen Nachbarländern bis hin zu nordamerikanischen Musikliebhabern jährlich über den sog. May Bank Holiday (das erste Wochenende im Mai) anreisen.

Wir freuen uns auf die nächste Edition!

https://www.sligointernationalchambermusicfestival.com

 
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CD-Einspielung in „konzertfreier“ Zeit

 
Das Vogler Quartett nutzt die freie Zeit, um im Mai 2020 das Klavierquintett op. 28 (1914) und das Klavierquartett op. 31 (1916) des russischen Komponisten Georgi Catoire (1861-1926) aufzunehmen. Inspiriert durch unseren langjährigen Kammermusikpartner, den Pianisten Oliver Triendl, entpuppte sich dieser Komponist als eine große Entdeckung für uns.

Es steht noch die Veröffentlichung einer weiteren Einspielung aus:
Grigori Frid – Klavierquintette op. 72 und op. 78,1 „Phädra“ mit der Pianistin Elisaveta Blumina für das Label Capriccio.

 
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Opernproduktion im Kleinformat:

 
Mozarts „Cosi fan tutte“ angepasst an Corona-Zeiten – vielleicht zukunftsweisend für neue Formen des Musizierens …

Ort der Handlung ist das Kühlhaus eines Labors, die Protagonisten der etwas anderen Inszenierung sind medizinisches Personal (Ärzte, Pfleger und Schwestern, LaborantInnen) und Studienobjekte.

Geistige Väter dieser Idee sind der Regisseur Thomas Höft und der Bariton Dietrich Henschel, der auch die musikalische Gesamtleitung haben wird.

Neben ausgewählten Szenen aus Mozarts Oper erklingen Werke von György Ligeti, John Cage, György Kurtag, James Campbell und Reginald Connelly.

Eine Produktion von ĀRT HOUSE 17 & Originalklang e.V. Köln.

 
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„Wild und polyphon“

Uraufführung „Suara-Suara“ (= Stimme)
Ein neues Werk für Bassettklarinette und Streichquartett des Komponisten Dieter Mack bereichert seit Herbst 2018 das Repertoire für diese Quintettbesetzung, das sich durch eine Kombination von historischen Anspielungen, Anlehnungen an indonesische Meditation und wilden Tonstürmen auszeichnet.
Zusammen mit dem Klarinettisten Nikolaus Friedrich, dem Leiter der örtlichen Mozartgesellschaft, wurde das Werk am 7. Oktober 2018 in Schwetzingen uraufgeführt.
„Denn wenn es drei Prädikate gibt, mit denen man das Spiel des Vogler-Quartetts samt Nikolaus Friedrich treffend bezeichnen könnte, sind es sie: Furchtlosigkeit, Überzeugung und Brillanz.“ (Schwetzinger Zeitung vom 9.10.18)

 
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